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Reisebericht: Die ersten Tage in Nicaragua

» erstellt am 2013-03-02 von Rankers
So langsam nähern wir uns dem hauptsächlichen Ziel der Reise - Nicaragua. Hier bleiben wir nun 2 Monate ... zum Glück nicht in Managua, sonst müssten wir den Bordstein um 18:00 Uhr auch schon hochklappen.


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Nachdem es abends ja in El Salvador in der Regel schon so gefährlich war/ sein soll, dass wir abends nicht mehr vor die Tür sollen, so hatte Managua das gleiche zu bieten. Sowohl der Lonely Planet, der Hostelbesitzer als auch ein paar Berichte anderer Reisenden bestätigten, dass man in Managua nach Einbruch der Dunkelheit die Straßen eher meiden sollte.

Eigentlich wollten wir mit dem Bus auch direkt nach León, was leider nicht möglich war. Ein Umsteigen in Managua wäre natürlich möglich, aber mitten in der Nacht - nach der anstrengenden Busfahrt - in eine fremde Stadt ist nun auch nicht so erstrebenswert. Sodann haben wir uns für eine Nacht in Managua entschieden. Am nächsten Tag ging es dann direkt nach León und auf Hostel und Bürosuche, da am nächsten Tag der erste Arbeitstag auf dem Programm stand.

León an sich ist ein nettes Städtchen. Es gibt viele Kirchen und eine Kathedrale, deren Positionen man sich merken sollte, da es zwar z.T. Straßennamen gibt, diese aber nicht zur Orientierung benutzt werden. Eine Adresse lautet dann eher "3,5 Blocks runter von der Kathedrale aus und 2 Blocks nach Osten" ... nach kurzer Eingewöhnungszeit hat man dies aber auch drin und es hilft einem sich schnell zurecht zu finden. So richtig schön ist León nun nicht gerade, aber wir sind ja auch zum Arbeiten hier ...

Am 1. Februar war dann auch unser erster Arbeitstag, der bereits zur Mittagspause - nach einer kurzen Einführung bzw. einem Hallo - wieder vorbei war. Naja, schlimm ist anders, da wir uns ja auch auf die Suche nach einem Zimmer oder einem Häuschen machen wollten. Außerdem stand am Wochenende León kennenlernen und sich orientieren auf dem Programm. Gesagt getan und so hatten wir nach 2 Tagen bereits eine kleine Wohnung gefunden, die auch noch ein Drittel unter unserem geplanten Budget lag - super! Da kann sich Köln mal ein Beispiel dran nehmen.

Nachdem sich die Wohnungssuche so einfach gestaltete konnten wir dann der Vertragsunterzeichnung die Gelegenheit nutzen direkt mal einen kleinen Ausflug zum Strand machen, der mit dem Bus nur ca. 30 Minuten entfernt ist. Gesagt, getan und so haben wir uns direkt das erste Mal die Füße im Sand verbrannt :-) - Was vorher nicht immer so hundertprozentig super war, ist hier in León nämlich anders. Das Wetter ist immer top und warm - man freut sich eher mal über ein paar Wolken.

Mal schauen, was die anstehende Arbeitswoche dann so bringt ...


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