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Reisebericht: Ein Ausflug durch El Salvador

» erstellt am 2013-03-02 von Rankers
Traditionelles Essen schmeckt am besten auf bzw. an der Straße. Das war bisher überall so, nur muss man dann ggf. auch mit den Konsequenzen rechnen :-)

Die Frage auf die Antwort, warum man länger in Santa Ana (El Salvador) bleibt, als eigentlich notwendig.


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Kurz vor der Grenze in Anguiatú war dann erst einmal Schluss mit dem Bus und es war Zeit für die Mittagspause, diese nutzen wir dann auch, um uns - nach Hinweis eines Einheimischen - mit einem Mittagessen zu stärken. Dies war sehr, sehr lecker und gab Kraft für den Tag und die Weiterreise zur Grenze bzw. nach El Salvador. Die Grenzübertritte waren sehr einfach und wir wurden weder auf's Korn genommen, noch gab es irgendwelche Schwierigkeiten. Auch der Bustransport nach der Grenze mit einmal umsteigen war sehr leicht, so dass wir dann gegen Abend Santa Ana erreicht haben.

Santa Ana ist ein Städtchen in El Salvador, welches nun auch nicht unheimlich viel zu bieten hat und aufgrund der gefährlichen Nachtzeiten eher dazu einlädt bei Dunkelheit das Haus nicht mehr zu verlassen. Wir haben es aber dann letztendlich ins Hostel "Casa Verde" von Carlos (Hostel bei Tripadvisor) geschafft, was ein echter Glücksgriff war. Ein richtig nettes Hostel mit kleinem, sehr sauberen Pool und generell sehr sauberer Einrichtung, was sich in zweierlei Hinsicht als Glücksgriff erwiesen hatte. Der in Santa Ana ursprünglich geplante Zwischenstopp entpuppte sich dann eher als Aufenthalt auf der Quarantänestation, da sich das Essen an der Grenze ein zweites Mal zu Wort gemeldet hatte. Dies hieß dann erst einmal für mich, dass ich ans Bett und Klo gefesselt war. Ich weiß nicht, wessen Rache das hier ist - vielleicht heißt's ja dann auch noch Montezumas Rache (so weit weg vom Mayaland sind wir ja nun noch nicht ...). Katja konnte den ersten Tag dann noch das hier wiederum sehr schöne Wetter, die Hängematten und den Pool genießen. Mir ging es nach Fieber am Folgetag schon wieder etwas besser, was dann Katja's Körper als Gelegenheit nutzte auch mit ins allgemeine Unwohlsein und extremer Klosucht einzustimmen. Nach einigem Hin uns Her ging es dann uns beiden nach ca. 3 Tagen wieder etwas besser.

Der ursprünglich anvisierte Ausflug mit den Eltern eines Freundes von Katja wurde dann auf den 4. Tag geschoben und so wurden wir von den liebevollen Bekannten mit dem Auto an der "Ruta del Flores" entlang kutschiert, konnten die Aussicht und kleinere Ausflüge genießen. Bereits hier fällt schon auf, dass Trockenzeit ist und nicht sooo viel blüht, wie es sonst wohl macht. Zumindest die "Ruta del Flores" war nicht so beblumt, wie sie es sonst wohl zu ihren Hochzeiten ist. Nichtsdestotrotz war es ein sehr schöner Ausflug und die Eltern von Lucho sehr nett und fürsorglich.

Am nächsten Tag verschlug es uns dann nach San Salvador. Hier wollen wir eine Bekannte von Katja treffen und letztendlich von hier aus nach Nicaragua weiterreisen. In San Salvador angekommen waren wir - nachdem wir von Carlos' Hostel so verwöhnt waren im Hostel "Joan's Hostel" (Hostel bei Tripadvisor) nicht so gut untergebracht. Was sich im Vorhinein eigentlich als Couchsurfing Alternative vorgestellt hatte, entpuppte sich im Nachhinein als einfaches Hostel, welches - im Gegensatz zu allen anderen Hostels auf unserem bisherigen Weg - nicht so ganz zum Verweilen einlud.

Naja, San Salvador ist ja dann wirklich auch nur ein Zwischenstopp gewesen. Wir haben ein Museum besucht, die Bekannte von Katja getroffen und den Abend dann nur zum Kochen und Schlafen genutzt - ähnlich wie Santa Ana ist es in San Salvador abends zu gefährlich, um auf die Straßen zu gehen. Da die Stadt an sich sonst auch nicht so viel zu bieten hat, sind wir dann nach den zwei notwendigen Nächten direkt weiter nach Managua (Nicaragua). Diesmal nicht mit den Öffentlichen, sondern einem komfortablen Direktbus ...


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