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Ostersegeln 2009

» erstellt am 2009-04-16 von Rankers
Dieses Jahr war es dann endlich wieder soweit und ich durfte in den Genuss eines schönen Segelausflugs auf dem Ijssel- bzw. Wattenmeer kommen. Mit teilweise gleicher Crew (organisiert durch Daniel & Kathrin) stachen wir am 04.04. gemeinsam in See, um eine ganz andere Bankenkrise zu überstehen ...


Der Beginn der etwas anderen Bankenkriese

Der Ausflug fing natürlich (wie eigentlich immer) in Harlingen an und war ein rundum gelungener Urlaub. Das Wetter versprach im Gegensatz zu letztem Jahr eitle Sonnenschein, den wir in Anfängen ja auch schon in Köln genießen durften.

Am kommenden Tag ging's dann auch direkt los und unsere erste Route war zur Insel Schiermonnikoog geplant. Eine der westfriesischen Inseln, die ich bis dato nie gehört hatte, aber mir war es egal. So ambitioniert die Route, so ernüchternd dann die Erkenntnis, dass wir es nicht ganz schaffen werden, denn auf unserer Route haben wir so gut es ging jede Sandbank mitgenommen. Das heißt dann nicht etwa, dass wir dran vorbeigefahren sind, sondern wir haben uns dann schön auf eine der diversen Untiefen gesetzt und durften auf den nächsten Hochwasserstand warten. Sodenn, war sonnen in der Sonne bei kleiner Brise bis Flaute angesagt. Wenn wir dann mal wieder von der Sandbank runter waren, haben wir den rest der Strecke meist mit Motor geschafft, der Flaute sei Dank ;-)

Unbekannte Insel ... Schiermonnikoog

Naja, so kam es dann, dass unsere Batterien auch noch kaputt waren und wir einen weiteren Hafen ansteuern mussten. Letztendlich haben wir es aber nach Schiermonnikoog geschafft und durften, wer wollte die bisher "unentdeckte" Insel (jedenfalls von mir) bestaunen. Nach abendlicher Diskussion, ob ein ganzer Tag in Schiermonnikoog oder nur der Morgen reicht entschieden wir uns dazu, um 10.00 uhr weiter zu ziehen, weil der angesagte Wind versprach, auch mal wirklich Segeln zu können.

Am nächsten Morgen tat der Wind das angesagte und pustete ziemlich los. Die Freude meinerseits teilte der Skipper Rob wohl nicht, weil es erst einmal seine Aufgabe war, vom Hafen loszukommen, was er aber mit einem - für uns Laien - wahrscheinlich aufregendem Manöver auch schaffte. Die anschließende Fahrt in der Fahrtrinne war erschwert durch die harten Winde und endeten dann leider Gottes auch ca. 140 Meter vom Hafen entfernt auf einer .... Sandbank! Zum Glück wurde die Stimmung auch unter denen nicht getrübt, die sich für den längeren Landgang ausgesprochen hatte, so dass wir in geübter Manier die Zeit totschlugen; sei es durch diverse Skatrunden, Schlaf, Gitarre spielen und Singen und u.U. auch durch Trösten des Skippers, dem es bis dahin noch nicht passiert war, dass er sein Steuerrad nicht alleine, sondern unter Zuhilfenahme seines verrückten Maat Henk rumreißen konnte ... naja, genützt hatte es in diesem Fall nichts. :-(

Um den in 12 Stunden folgenden Hochwasserstand gerüstet entgegenzutreten war es dann nach 6 Stunden soweit, dass wir mit versammelten Kräften versuchten den Schiffsanker (geschätzte 165 KG plus Kette) in Richtung Fahrtrinne zu bewegen. Für die klassische Rollenverteilung sorgte die Natur und die so auserwählten Männer hatten eine helle Freude daran, tief versunken im Wattschlamm das Ungetüm Meter für Meter gen Fahrtrinne zu hiefen. Als am Abend dann der Showdown mit Bojenzählen überstanden war steuerten wir den nächsten Hafen an, um am nächsten Tag - danke der (für uns) segelunfreundlichen Verhältnisse - die holländischen Kanäle anzusteuern.

Hausbootfahren ist auch schön

Die Kanaltour erwies sich somit als feine Abwechslung, die sicherlich dem hausbootfahrens gefährlich nahe kommt. Es war trotzdem schön, denn wir fuhren mal Stunden am Stück ;-)

Die letzten zwei Tage auf dem Ijsselmeer konnten dann noch zum "Segeln" genutzt werden, so dass jeder mehr oder weniger auf seine Kosten kam und wir nun alle wieder froh, gesund und munter wieder zu Hause angekommen sind. Der Superstau des letzten Jahres blieb aus und jder träumt nun in seinem Bett vom Wanken der Koje oder aber auch in der Badewanne von der ein oder anderen Sandbank!

Bilder
Es sind fleißig Bilder gemacht worden, die natürlich auch bereit gestellt werden. Die Menge der Bilder, die sich durch die grandiose Erfindung der Digitalkameras nur geringfügig zur analogen Fotografie erhöht hat, ist allerdings sehr gewaltig, so dass einige Daten zustande gekommen sind. Kathrin hat sich die Mühe gemacht und die Bilder, die wir hatten ein wenig sortiert. Herausgekommen ist eine schöne Sammlung von 120 Bildern, die den Segelausflug in ein ordentliches Bild rücken. Diese Bilder sind auf dieser Homepage in einer eigenen Gallerie verfügbar mit Platz zum Bewerten und Kommentieren segeln 2009 und nachfolgend zum Download verfügbar: Segelbilder 2009 (213 MB)

Die restlichen Bilder werde ich, wenn das Interesse besteht auch zum Download bereitstellen (einfach melden):
Katha - 295 Bilder - 821 MB (inkl. Videos)
Matze - 388 Bilder - 560 MB
Winnie - 79 Bilder - 161 MB
Flori - 809 Bilder - 1,7 GB (inkl. Videos)


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